Blutegeltherapie
Durch den Biss des Blutegels wird ein „Wirkstoffcocktail“ in die Wunde injiziert. Dieser Wirkstoff besteht aus unterschiedlichen Substanzen,
wie z.B. Hirudin, Bdelline, Apyrase, Kollagenase, Egline und eine histamin-ähnliche Substanz.
Diese Substanzen wirken unter anderem entzündungshemmend und schmerzstillend. Durch die Wirkstoffe wird das Blut verflüssigt, es kann leichter und
schneller fließen, es kommt mehr Sauerstoff in das geschädigte Gebiet, Staugebiete werden abgebaut und Schlackenstoffe schneller abgeleitet.
Durch das gewünschte Nachbluten kommt es zu einem Mikroaderlass und die Wunde wird von Sekundärinfektionen gereinigt.
Die Regeneration des Körpers wird in Gang gesetzt.
Blutegel können v.a. angewendet werden bei:
- Bandscheibenprolaps
- Arthrose
- Arthritis
- Hüftgelenksdysplasie
- Muskelfaserrisse